Energieausweis

 

Der Energieausweis, auch Energiebedarfsausweis oder Energiepass genannt, geht aus der Energiesparverordnung (EnEV) hervor, die im Jahr 2002 in Kraft getreten ist. Bereits seit 2002 muss für jeden Neubau ein Energieausweis ausgestellt werden – ab 2008 gilt eine ähnliche Pflicht auch für Altbauten.

 

Sie als Eigentümer, Käufer oder Mieter sollen mit dem Ausweis schnell und einfach sehen, wie viel Energiekosten in Zukunft auf Sie zukommen. Der Ausweis bietet aber auch die Möglichkeit, Verbesserungspotenziale zu lokalisieren. Denn mit dem vom Fachmann ausgestellten Ausweis bekommen Sie als Hausbesitzer auch eine Beratung über die Energiesparpotenziale Ihres Gebäudes und damit die Möglichkeit, in Zukunft Ihre Energiekosten zu reduzieren. Geldbeutel und Mieter werden es Ihnen danken.

 

Der Energieausweis für Bauherren

 

Zunächst einmal muss jeder Bauherr, der neu baut, einen Energieausweis erstellen lassen. Sofern Sie bereits ein Haus besitzen, brauchen Sie nur dann einen Ausweis, wenn Sie das Gebäude vermieten oder verkaufen wollen. Für Neubauten muss schon seit 2002 ein Energieausweis erstellt werden, für Bestandsgebäude beginnt die Verpflichtung, einen solchen Ausweis bei Verkauf und Vermietung vorlegen zu können, ab dem 1. Januar 2008.

 

Wer darf den Energieausweis ausstellen?

 

Ausstellen dürfen den Ausweis unter anderem Architekten und Bauingenieure. Mit einem Architekten engagieren Sie dann einen unabhängigen Fachmann, der über umfassende bautechnische, planerische und gestalterische Kenntnisse verfügt und der Ihr Gebäude im Ganzen, als energetische Einheit, analysieren kann. Außerdem kann ein Architekt Sie auch bei der Verbesserung der Energieeffizienz Ihres Gebäudes beraten und bauliche Änderungen vornehmen.